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Wächter des Klosterwaldes wählt Nationalpark Steigerwald bei der Landtagswahl.Wächter des Klosterwaldes wählt Nationalpark Steigerwald bei der Landtagswahl.Wächter 

Liebe Freundinnen und Freunde des Steigerwalds,

Am Freitag, 29. Juni 2018, lädt der BUND Naturschutz in Bayern zum Thema „Buchenwälder im

Steigerwald – Nationalpark und Weltnaturerbe oder „integrativer“ Wirtschaftsforst“ herzlich zur

Podiumsdiskussion mit Landtagswahl-Kandidaten des Stimmkreises Bamberg Land ein.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der traditionellen Tagungsreihe „Naturerbe Buchenwälder“

statt:

· am Freitag, 29. Juni

· um 19.30 Uhr

· in Ebrach

· im Sportheim Ebrach, Schwimmbadweg

Es diskutieren: Georg Lunz (B‘90/Die Grünen); Uwe Metzner (SPD); Verena Scheer (Freie Wähler);

Eva Bulling-Schröter (Die Linke); Martin Wünsche (FDP); Tobias Sieling (ÖDP, angefragt), CSU

(angefragt); Prof. Dr. Hubert Weiger, Ehrenvorsitzender BUND Naturschutz in Bayern, Moderation

Heiner Gremer, BR.

Der Nordsteigerwald ist Bayerns Spitzenreiter für ein Weltnaturerbe der UNESCO. Doch statt der

hohen internationalen Bedeutung gerecht zu werden und ein geeignetes Waldschutzgebiet

auszuweisen, verweigert die Bayerische Staatsregierung seit über 10 Jahren mit allen Mitteln den

wertvollen Staatswäldern einen angemessenen Schutz. Der Steigerwald wurde von vorne herein aus

dem Wettbewerb um den 3. Nationalpark in Bayern ausgeschlossen. Sogar ein kleines Schutzgebiet

des Landkreises Bamberg wurde mit großem Aufwand wieder aufgehoben („Lex Steigerwald“),

dessen hohe Schutzwürdigkeit im Gerichtsurteil jedoch ausdrücklich bestätigt wurde. Bei der

Podiumsdiskussion soll nun die Frage diskutiert werden, inwieweit sich die Parteien und

Landtagsfraktionen im Wahlkampf 2018 dafür einsetzen, die wertvollen Buchenwälder im

Steigerwald konsequent durch ein Schutzgebiet zu schützen. Was unternehmen sie, um die regionale

Bevölkerung mit einzubeziehen und sie über diese „historische Chance für kommende Generationen“

umfassend zu informieren, nämlich die Auswirkungen eines Nationalparks und einer Weltnaturerbe-

Bewerbung auf ihre Region? Welche Chancen werden hinsichtlich Naturschutz und

Regionalentwicklung versäumt?

Exkursion:

Vorher findet um 15.30 Uhr die traditionelle Exkursion in die Wälder bei Ebrach statt. Dabei wird

gezeigt welche Konsequenzen es hat, wenn die Staatsregierung dem ehemaligen Geschützten

Landschaftsbestandteil „Hoher Buchener Wald“ weiterhin den notwendigen Schutz verweigert.

Treffpunkt für die Exkursion ist um 15.30 Uhr von der Hohen Straße kommend am Ortseingang von

Neudorf (Gemeinde Ebrach). Dauer der Wanderung ca. 2,5 bis 3 Stunden, festes Schuhwerk ist

angeraten.

 am Freitag, 29. Juni

 um 15.30 Uhr

 am Ortseingang von Neudorf (Ebrach)

Eine Anmeldung zu Exkursion und Podiumsdiskussion ist nicht erforderlich.

Wir freuen uns, wenn Sie zur Veranstaltung kommen! Bitte geben Sie die Einladung an alle

Interessierten weiter!

Nähere Infos: www.pro-nationalpark-steigerwald.de oder 09553/ 98 90 42 bzw. 0176-200 38 523.

Herzliche Grüße

Dr. Ralf Straußberger, BN-Waldreferent und Geschäftsführer Freundeskreis Nationalpark Steigerwald

und

Ulla Reck, Freundeskreis Nationalpark Steigerwald

Nationalparktag in Bamberg

Ausflug in den Nationalpark Bayerischer Wald mit dem Freundeskreis Nationalpark Steigerwald.

Pressemitteilung

Nationalpark Steigerwald würde ländlichen Raum stärken.

 

Das neueste Standortmarketingkonzept der Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung (GEFAK) für die Region Hassberge zeigt wieder einmal deutlich, dass der ländliche Raum trotz bester Wirtschaftskonjunktur mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen hat.

Die Anbindung an die Städte Coburg und Schweinfurt  verhindere laut Studie nicht  den Wegzug der gut ausgebildeten Jugend mangels qualifizierter Arbeitsplätze. „Der Bekanntheitsgrad und die Attraktivität der nahegelegenen Weltkulturerbe Städte Bamberg und Würzburg lassen sich nicht einfach auf den ländlichen Raum übertragen“, meint der Verein Nationalpark Nordsteigerwald und fordert, anhand einer Machbarkeitsstudie zu prüfen, welche Auswirkungen die Schaffung eines Nationalparks im Steigerwald auf die ländliche Region hätte.

Das bayerische Umweltministerium habe vor geraumer Zeit unter www.np3.de die Vorteile von Nationalparken veröffentlicht. Danach entfalte ein solches Schutzgebiet  mit Weltnaturerbe Status und ursprünglicher Natur eine starke Anziehungskraft und Außenwirkung, was sich positiv auf die Entwicklung der umliegenden ländlichen Regionen auswirke. Viele Ängste der Bevölkerung seien unbegründet. Da ausschließlich Staatswald geschützt würde, seien Privatwald- und Kommunalwaldbesitzer nicht betroffen. Um die natürliche Verjüngung zu gewährleisten, würde Jagd weiterhin stattfinden. Von einer Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) würden nicht nur die Touristen, sondern auch die Einheimischen profitieren, wenn die Busse häufiger und über Landkreis- und Bezirksgrenzen hinaus fahren. Das beweise der „Igel- Bus“ im Bayerischen Wald. Gastronomie, Dienstleistungen, Handwerk und Einzelhandel würden von einem belebten Tourismus profitieren. Wohneigentum auf dem Lande würde wieder wertvoller. Wie das Staatsministerium anhand von Beispielen  aufzeigt, würden  zahlreiche qualifizierte Dauer-Arbeitsplätze geschaffen, um  die zu erwartenden Besucher aus der fränkischen Heimat und der ganzen Welt mit einem attraktiven Angebot an  Führungen, Wegen und Waldnatur zu begeistern.

Eine Verordnung würde die regionale Holz- und Brennstoffversorgung sichern. Ein Beirat berücksichtige die Interessen der Kommunen. Durch die wissenschaftliche Begleitung eines Großschutzgebietes sei die naturschutzfachliche Beurteilung gewährleistet. Der Vorstand des  Vereins Nationalpark Nordsteigerwald teilt die Auffassung des Umweltministeriums, dass ein Nationalpark eine Vitaminspritze für die jeweilige Region sei. Die stichhaltigen Argumente hätten dazu geführt, dass sich der Wind gedreht habe: Immer mehr Bewohner im Herzen des Steigerwaldes und in der Region erkennen die Chancen, die ein Weltnaturerbe und ein Nationalpark den Menschen vor Ort bieten. Sie fordern, den politischen Ausschluss zurückzunehmen und eine Machbarkeitsstudie unabhängiger Fachleute zuzulassen, um dem Steigerwald eine Chance für den ländlichen Raum zu geben. 

 

Fröhliche Nationalparkfreunde von Söder enttäuscht

 

120 Nationalparkfreunde waren am Donnerstag nach Zeil gekommen, um von Heimatminister Markus Söder etwas Gutes zum Nationalpark Steigerwald zu hören. Der Aufruf des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald lockte neue Befürworterinnen und Befürworter aus ganz Franken an. Bei dem Gespräch sollte Söder die 7400 Unterschriften der Petition „Faire Chance für den Steigerwald“ erhalten. 

Die Demonstranten empfingen ihn mit Gitarren und fröhlichem Gesang. Eine musikalische Dame aus dem Verein hatte die Freiheitshymne „Die Gedanken sind frei“ extra für Söder und den Nationalpark Steigerwald umgedichtet. Viele Teilnehmer hatten sich Mühe gemacht und große bunte Transparente mit Botschaften wie „Markus, mach den Nationalpark möglich“ aufgestellt. „Herr Söder, bitte sehr:  Der Nationalpark muss her!“ scholl es dem Heimatminister erwartungsfroh entgegen. Die Enttäuschung war umso herber, als Franke Söder den Nationalpark Steigerwald offen ablehnte: "Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass der Nationalpark hier noch so ein großes Thema ist." Es werde keinen Nationalpark Steigerwald geben, da die Mehrheit der Bevölkerung dagegen sei. Die Zuhörer quittierten es mit empörten Buhrufen. Sie hatten für Söder sogar einen Nussknacker als Geschenk dabei, den er dann aber nicht bekam. Stattdessen flüchtete Söder in die Mehrzweckhalle um vor dem Landfrauentag zu sprechen. Viele Demonstranten stutzten über das Unwissen des zukünftigen Ministerpräsidenten und zeigten sich von seiner Basta-Rede verärgert. Die Veranstalter der Demonstration waren dennoch zufrieden mit dem regen Zulauf, dem Durchhaltevermögen der Vereinsmitglieder und einer weiteren Willensbekundung zu Frankens erstem Nationalpark.

 

 

 

SCHUTZKONZEPT VOM FORST

BUCHENWALDSEMINAR EBRACH

DEMO FÜR FAIRE CHANCE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht auf In Franken:

http://www.infranken.de/96157-Ebrach~/Steigerwald-Neue-Initiative-kaempft-fuer-den-Nationalpark;art212,2497581

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Naturschützer, Kommunalpolitiker und Bürger fordern vom bayerischen Kabinett eine faire Chance für einen Nationalpark Steigerwald.

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https://www.greenpeace.de/waldranking2016

 

Ranking der Bundesländer im Waldschutz !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

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